top of page

Erfahrungsbericht Santo Domingo de la Calzada

Nach dem Besuch unserer Spanier Ende September ging es für uns nach Spanien. Am 14. April sollte es losgehen. Doch kurz vor dem Abreisedatum bekamen wir die Nachricht, dass die Lufthansa streikt und unser erster Flug von Stuttgart nach München entfällt. Nach fast endlos scheinendem Warten und dank unserer sehr geduldigen Lehrer Herr Schurr und Frau Mohr konnten wir allerdings einen Zug nach München buchen. Somit ging es also, anders als geplant, mit dem Zug von Stuttgart nach München und dann erst ab München mit dem Flugzeug nach Bilbao.

Als wir in Spanien ankamen, waren alle schon ziemlich aufgeregt. Wir wurden sehr herzlich von unseren Austauschpartnern empfangen deren Familien. Für die meisten ging es erst einmal kurz nach Hause, um sich die Häuser und Wohnungen der Familien anzuschauen und den restlichen Tag zu planen. Abends waren einige noch in der Stadt unterwegs, wobei wir viele der Freunde unserer Spanier kennenlernten. Danach gab es in vielen Familien traditionelle spanische Tortillas zum Abendessen. 

Am ersten Morgen startete die Schule um 8:30 Uhr. Dort wurden wir noch einmal von allen herzlich willkommen geheißen. Bei der anschließenden Stadtführung erfuhren wir viel über die Geschichte von Santo Domingo. Danach ging es in die örtliche Hotellerieschule, in der wir zusammen mit den Auszubildenden dort kochten. Dabei erfuhren wir viel Interessantes über die Auszubildenden dort. Bei einem gemeinsamen Mittagessen durften wir das selbst gekochte Essen auch probieren. Den Nachmittag über hatten wir dann Zeit, etwas mit unseren Austauschpartner zu unternehmen. 

Am zweiten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Logroño, die nächstgrößere Stadt. Dort waren die meisten von uns erst mal in einem Kaffee, bevor es für uns dann in die örtliche Bibliothek ging. In kleineren Gruppen machten wir dort ein Escape Room Spiel. Danach durften wir gemeinsam mit unseren Austauschpartner und Freunden die Stadt allein erkunden. Allerdings war es sehr warm, weshalb wir nicht sehr viel herumgelaufen sind. Am Abend ging es wieder zurück. 

Am Freitagmorgen durften wir uns dann erst ein Theaterstück einer älteren Klasse über die Geschichte von Santo Domingo anschauen und danach selbst noch ein paar traditionelle Kostüme anprobieren. Ohne unsere Austauschpartner ging es dann ins „Rioja Natura“, ein Tierpark, der sich um gerettete Tiere kümmert. Dort erklärte uns ein sehr freundlicher und lustiger Mann sehr Vieles zu den Tieren und wir durften zu vielen sogar in die Gehege. Besonders lustig war einer der Papageien, der die ganze Zeit Handygeräusche nachmachte und die Babyschildkröten. Am Nachmittag hatten wir wieder Freizeit, wobei viele von uns sich gemeinsam trafen und zu Mittag aßen und den restlichen Tag zusammen verbrachten.

Der Samstag stand uns komplett zur freien Verfügung mit den Familien. Dabei merkte man erst einmal den Unterschied zu unserem Alltag hier in Deutschland. Viele von uns gingen in die Stadt oder unternahmen andere schöne Ausflüge in der Gegend rund um Santo Domingo und Bilbao.

Am Sonntagmorgen stand dann für uns dann schon wieder das Abschlussfest an. Dafür trafen wir uns alle gemeinsam mit unseren Gastfamilien und allen Lehrern in der Schule. Dort gab es sehr leckere Paella und Rotwein (natürlich nur für die Eltern und Lehrer).

Montag hatten wir dann noch unsere Unterrichtsbesuche, wobei wir feststellten, wie unterschiedlich ein Schultag dort abläuft. Der Unterricht war allgemein viel lockerer und die Stunden waren anders aufgebaut als bei uns. Den Nachmittag genossen wir dann noch ein letztes Mal gemeinsam mit unseren Freunden und Austauschpartnern bei wunderschönem Wetter.

 

Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder Abschiednehmen. Viele von uns waren sehr traurig und bei manchen kamen noch die Gasteltern zur Verabschiedung zum Bus. Nach herzlichen Abschieden mit allen neuen Freunden, die wir dort kennengelernt hatten, stiegen wir dann in den Bus. Wir versicherten uns aber, in Kontakt zu bleiben und uns wiederzusehen. Am Flughafen trafen wir dann noch überraschend die Basketballmannschaft von Bilbao, was ein sehr lustiges und spontanes Erlebnis war. Unser Heimflug verlief gut und am Abend waren wir schon wieder in Deutschland.

Sarah Seibold, Pauline Wilhelm

bottom of page